4-facher alleinerziehender Vater verzweifelt am System!

Alleinversorger und arbeitslos seit dem Krebstod der Gattin vor 3 Jahren!

Der 49-jährige Betriebsschlosser Josef K. aus dem Bezirk Baden sorgt aufopfernd für seine beiden Buben im Alter von 8 und 10 Jahren und die 7-jährigen Mädchen, ein Zwillingspärchen.

Alles lief gut für den Familienvater bis seine Frau an Krebs erkrankte und nicht mehr für die Kinder sorgen konnte. Die immer häufiger auftretenden Ohnmachtsanfälle, die einen sofortigen Spitalsaufenthalt nach sich zogen, zwangen den Vater dazu, sofort den Arbeitsplatz zu verlassen und sich um die Kinder zu kümmern.

Obwohl Arbeitgeber auch Toleranz zeigten, so war dieser Zustand auf die Dauer dennoch unhaltbar für ein Unternehmen und so wechselte Josef H. immer häufiger seine Arbeitsstellen.

Als dann die Gattin ihrem schweren Leiden erlag, stand er arbeitslos mit 4 Kindern da. Dennoch gab der Familienvater nicht auf, suchte sich passende Stellenangebote, vereinbarte Termine und wurde vorstellig. Auch jeden Termin, den ihm das Arbeitsamt vorschlug, hielt er gewissenhaft ein. Doch keines der Unternehmen war bereit den 4-fachen Vater einzustellen. Betriebsschlosser arbeiten in Schichten, die wöchentlich wechseln und von 6 Ur früh bis 14 Uhr, die Woche darauf von 14 Uhr bis 22 Uhr und dann von 22 Uhn bis 06 Uhr ablaufen. Um dem Folge leisten zu können, bedarf es einiger Organisation und Vorbereitungszeit für einen Alleinversorger.

Zerplatzt wie eine Seifenblase

Dann passierte ein kleines Wunder. Ein Unternehmen, das ihn zunächst abgelehnt, hatte lies ihm auf dem Postweg ein Schreiben zukommen. Dieses erreichte Josef H. an einem Freitag nachmittag. Darin befand sich der Bescheid, dass ihn das Unternehmen aufforderte am darauffolgenden Montag um 6 Uhr früh seinen Dienst anzutreten. Trotz sofortiger telefonischer Kontaktaufnahme, konnte der Familienvater am Freitag nachmittag niemanden mehr im Unternehmen erreichen. Daraufhin meldete er sich am Montag früh, entschuldigte sich und erklärte, dass er seine Kinder zuerst versorgen müsse und in der kurzen Zeit (von Freitag bis Montag) keine Abhilfe für sein frühes Weggehen hatte finden können und die Kinder doch nicht einfach zurücklassen könnte. Die lapidare Antwort des Unternehmens lautete:“Na, dann kommen Sie eben nicht!“

Die „Menschlichkeit“ des Badener Arbeitsamtes

Am Mittwoch danach wurde Josef H. vom Arbeitsamt Baden kontaktiert und bekam die niederschmetternde Mitteilung, dass er kein Arbeitslosengeld bekommen würde. Am Freitag hatte er einen Termin am Arbeitsamt und erhielt erneut die Auskunft, dass sein Arbeitslosengeld für 6 Wochen gesperrt sei, da er den Job nicht angetreten hätte.

Obwohl dem Arbeitsamt Baden die Situation des Hrn. H., in die er schuldlos geraten ist, wohlbekannt ist, zeigte sich dort keinerlei Menschlichkeit. Die einzige Auskunft, die er auf seine verzweifelten Bemühungen, wie er denn mit seinen Kindern überleben solle bekam, lautete: „Sie haben die Arbeit nicht angetreten, daher 6 Wochen kein Geld!“ Punktum.

Ist es als Fair anzusehen, dass ein österreichischer alleinerziehender Vater von 4 Kindern, der völlig schuldlos in diese Situation kam, so im Regen stehen gelassen wird, während Zuwanderer, die hier nie einer geregelten Arbeit nachgegangen sind und keinerlei steuerliche und soziale Leistungen in den Staat Österreich bezahlt haben, zu weiteren Geldleistungen des österreichischen Staates kommen?

SH

Ein Gedanke zu „4-facher alleinerziehender Vater verzweifelt am System!

  • Ruedi Maurer
    31. März 2018 um 15:01
    Permalink

    Das ist an unmenschlichkeit nicht mehr zu überbieten,wo bleiben da die Sozialämter und Behörden,muss jeder zuerst auf der strasse verrecken bis gehandelt wird. Die Unternehmer sollen in den konkurs gehen. betriebe die so agieren haben auf dem Markt nichts zu suchen ,moralischer abschaum sagt der Ruedi aus der Schweiz , Pfui Teufel verecken sollensie elendiglich und einsam. Its a Lord was speak hier one Easren. Ok go to Hell. were you from.

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