Uhrenkauf: Online, beim Grauhändler oder beim Konzi?

Wo würde ich meine Uhr kaufen? Wie wird es in Zukunft wohl sein? Kauft man im Fachhandel oder lieber online? Wo kauft Ihr – beim Konzessionär oder auf dem Graumarkt? Konnte sich der Fachhandel in diesem Bereich noch erfolgreich über die Jahre halten, wird es aktuell aber immer enger. Mich interessiert vor allen Dingen auch Eure Meinung!

#uhrenkauf #graumarkt #konzessionär
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54 Gedanken zu „Uhrenkauf: Online, beim Grauhändler oder beim Konzi?

  • 7. Januar 2019 um 18:33
    Permalink

    Wenn ich eine Uhr für 5000 oder mehr kaufe, da will ich den Service beim Konzessionär auch nicht missen. Einen Porsche bestell ich mir ja auch nicht im Internet.

    Zahle ich nur 500 oder spare 2000, ist online ne Option.

    Und gute Markenboutiquen (Grand Seiko!) sind auch was sehr feines

    Und Vintage ist wieder ne ganz andere Geschichte

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:38
      Permalink

      Auch einen Porsche wirst Du demnächst online bestellen und den Service macht halt jemand der es kann und nicht versucht Dir ein neues Auto anzudrehen 😉 MAN Nutzfahrzeuge kann man übrigens schon länger online bestellen :-O Mein letztes Auto hab ich auch über’s Internet bestellt – ich hab es nicht bereut – mindestens 3 x Service gespart

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:55
      Permalink

      Häufig ist der Service Online besser als im Geschäft. Alleine schon die Öffnungszeiten sind in Österreich ein Graus. Dann wurde ich schon in Geschäfte nicht hinein gelassen weil gerade kein Mitarbeiter Zeit hatte. Ich habe dann 10 Minuten in der prallen Sonne gewartet und bin wieder gegangen. Auch ist die Beratung oft schlecht. Bei einem sehr teuren Juwelier in Wien habe ich lauter Falschaussagen zu einer Rolex gehört. Viele die glauben, dass man so etwas nicht Online kauft haben einfach nicht das nötige Geld dafür. Ich kaufe Uhren die 20.000 Euro kosten Online und würde auch Uhren die 200.000 Euro kosten Online kaufen wenn ich es mir leisten könnte. Früher hatte LV oder Hermes auch keinen Online Shop und heute verkaufen beide Handtaschen, die 30.000 Euro Online.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:02
      Permalink

      +gilles rais Sicher ist online nicht schlechter, mir persönlich geht da nur etwas verloren.

      Was ich mir gut vorstellen kann, ist eine Order direkt beim Hersteller abzugeben und dann die Uhr in der Markenboutique abzuholen, im Zweifel auch beim Konzessionär.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:07
      Permalink

      Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich quasi nie neu kaufe (außer eine Seiko SKX o.ä.) und so den Wertverlust gleich mitnehme

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:20
      Permalink

      Ich kauf den porsche bei AliExpress

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 18:38
    Permalink

    Wenn es die Uhren in Zukunft online nur noch direkt beim Hersteller gibt oder vor Ort beim Konzi und die Preise identisch wären, wo würdet Ihr dann kaufen?

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:44
      Permalink

      Im Laden.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 22:07
      Permalink

      Bei gleichen Preisen würde ich gerne beim Uhrenmacher kaufen. Das wäre ja TOP, wenn es so wäre.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 22:44
      Permalink

      Uhrenratgeber beim Konzi ganz sicher:)

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 23:49
      Permalink

      Ich bin da doch auch eher konservativ. Ich kaufe Sie dann lieber im Laden, weil ich diese Kauf dann auch als Erlebnis ansehe.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 8:06
      Permalink

      Kommt bei mir auf den Wert und die Nutzung der Uhr an. Eine Uhr die ich mir zu einem Jubiläum oder dergleichen gönne beim Hersteller Microbrand direkt auch wenns nur online geht gell Markus lach ne Gebrauchsuhr je nachdem. Wenn allerdings Ladengeschäft, dann nur eines mit Uhrmacher vor Ort, auch wenns ein wenig mehr kostet. Bling Bling darauf kann ich verzichten.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 18:39
    Permalink

    Ich habe bisher all meine Uhren beim Offiziellen Händler gekauft , warum auch nicht ? 🤷‍♂️
    Bin bisher mit meinem Händler mehr als zufrieden, bekomme auch dort sehr Faire Konditionen … 🤗

    Jeder von uns will heutzutage Geld verdienen , warum also um Himmelswillen gönnt man seinem gegenüber nicht einfach das selbe ? 🤔

    Wer immer nur auf billig steht sollte sich vielleicht mal fragen ob nicht eines Tages an ihm oder ihr selbst eingespart wird ! 😜
    Oder besser werden sollte … 🥺

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 23:43
      Permalink

      frd flo da stimme ich dir vollkommen zu.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 3:35
      Permalink

      +frd flo Wo ist das unfair? Wenn der Neukunde die „Stufe“ des Altkunden erreicht hat, bekommt er wahrscheinlich genauso gute Preise. Er ist noch in einem früheren Stadium der Geschäftsbeziehungen.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 3:37
      Permalink

      +frd flo Dem zweiten Teil stimme ich dennoch zu. Direktvertrieb der großen Hersteller wäre schön und fair.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 3:43
      Permalink

      Wie jetzt? Die Händler sollen leben können, aber du bekommst fairere Konditionen? Ein wahrer Samariter zahlt auch über Liste. 😋

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 6:29
      Permalink

      Sollen sie doch kuchen essen, wenn sie sich kein brot leisten können

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 18:41
    Permalink

    an online geht leider kein weg vorbei, das wird schon von der EU, per gesetz, gefördert, der einzelhandel ist mittelfristig tot

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:10
    Permalink

    Es würden mehr Leute im Laden kaufen, wenn die Preise nicht teilweise so daneben liegen würden… teilweise 20% daneben ist schon ne Nummer

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:39
      Permalink

      Ja, stimme voll zu. Nicht jeder kann und will sich das Gefühl kaufen.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 15:00
      Permalink

      Kaufe nur bei Wempe bzw Konzi einfach weil man als Stammkunde auch gute Rabatte auf Uhren bekommt. Außerdem wird man bevorzugt behandelt bei Reservierungen auf bestimmt Uhrenmodelle.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 17:47
      Permalink

      +LUCAA Das mit den Reservierungen ist Schwachsinn, fast jede Uhr ist im Internet verfügbar. Warteliste und Co sind nur Geldmacherei.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:19
    Permalink

    Könntest du mal bitte die Uhren vorstellen, die du in deinem privaten Besitz hast?🙏

    Und auf deine Frage zurückzukommen, online bin ich mir immer unsicher ob die Uhr wirklich echt ist und im Einzelhnadel, beim direkten Händler, Bin ich mir sicherer und ich fühle mich deutlich besser, da ich weiß, das die Uhr echt ist.

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:48
      Permalink

      nervt die frage nicht langsam, die unter jedem Video Steht. Er sagte schon das seine Sammlung ständig wechselt.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:21
    Permalink

    Ganz einfach: Nur beim Einzelhändler. Aus vielerlei Gründen:
    1. Onlinehändler wie Amazon und Co. sind bei uns die größten Steuervermeidungsdreckssäcke und machen ehrliche Händler vor Ort mit ihrem Preisdumping kaputt. Und belebte Innenstädte mit vielen kleinen individuellen Läden sind doch viel schöner als das gleiche Grau der großen Ketten.
    2. Beim Einzelhändler bekomm ich auch etwas Rabatt und einen viel besseren Service, eine Beratung. Im Problemfall kann ich auch immer dorthin zurück und das Problem besprechen, ohne mit irgendeinem Servicemitarbeiter in schlechtem Indisch-Englisch online zu versuchen, mein Problem zu beschreiben oder 1 Woche auf eine Antwortmail zu warten.
    3. Finde ich die Mentalität schlecht, sich für 5k eine Uhr zu kaufen und dann um 50€ zu feilschen und darum Online zu kaufen grauenvoll. Wer sich diese 50€ nicht leisten kann, sollte sich auch nicht so eine Uhr kaufen.
    4. Muss die Uhr ja auch irgendwann mal zum Service. Da will ich nicht jedes Mal mir die Mühe machen müssen, irgendeinen Wertspediteur zu suchen, der auch Uhren transportiert (denn die Post schließt bei Standard-Wertsendungen Uhren aus der Versicherung aus). Da geb sich sie lieber beim Händler des Vertrauens ab und kann bei der Gelegenheit auch gleich mal die nächste potentielle Uhr in Augenschein nehmen 😉
    5. Gefällt mir das ganze drumherum beim Kauf auch und es gehört irgendwie dazu. Das Essen aus einem Sternerestaurant könnte ich mir ja auch per Lieferdienst nach Hause bringen lassen und die Zutaten bleiben dabei ja die Selben. Trotzdem wird es nie das Gleiche sein, weil eben das Feeling fehlt.
    6. Bilder auf der Herstellerwebseite oder Videos wie hier können es niemals ersetzen, die Uhr in der Hand zu halten. Wie soll ich denn wissen, ob eine 42mm Omega oder eine 42mm Davosa besser an mein Handgelenk passt, wenn ich die nicht anprobiert habe? Wie soll ich wissen, ob mir der Gehäuseboden gefällt? Ob mir die Leuchteigenschaften im Dunkeln gefallen? Oder ob mir beim Gebrauchtuhrenkauf eine Calatrava von 1980 oder von 1990 besser gefällt? Nie ohne vorher zu probieren…

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 19:31
      Permalink

      „5. Gefällt mir das ganze drumherum beim Kauf auch und es gehört irgendwie dazu. Das Essen aus einem Sternerestaurant könnte ich mir ja auch per Lieferdienst nach Hause bringen lassen und die Zutaten bleiben dabei ja die Selben. Trotzdem wird es nie das Gleiche sein, weil eben das Feeling fehlt.“

      Finde ich tatsächlich einen sehr, sehr guten Vergleich.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:26
      Permalink

      Ich sage immer, man sollte sich die Uhren im Laden ansehen und dann online kaufen. Warum? Weil die dort teilweise 30% billiger sind. Es macht schon einen Unterschied, ob ich 3500 oder 2500 für ne Seamaster bezahle.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:58
      Permalink

      Ihr vergesst immer wenn ihr auf Amazon draufhaut und die die Händler kaputt machen, woher kommt das ? Wie konnte Amazon so stark werden ? Das liegt einfach daran das nicht jeder in der Stadt wohnt und nicht jeder ein Auto hat und überall hinkommt.Also kauft man Sachen die man braucht bei Amazon , damit man nicht alles abklappern muß und trotzdem nicht das kriegt was man haben wollte. Der Einzelhandel hat ganz einfach den Trend verpennt. Siehe Karstadt etc. Ich wohne in Viersen in einer Kreisstadt. Die hat nicht mal ein Kino. Also mache ich jetzt das Kino kaputt weil ich Filme online streame und nicht 20 Kilometer zum nächsten Kino will, oder geht das Kino kaputt weil es grössere Städte gibt die kein Kino haben. Bis vor einem Jahr hatten wir hier nicht mal einen Elektrofachmarkt. Zum Thema, ich kaufe dann wenn ich weiß wie gut die Qualität ist. Dann meistens online, weil ich keine Lust habe Kilometer runterzureissen auf der Suche nach einem Geschäft was die Uhr hat.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:20
      Permalink

      Bin nicht ganz deiner Meinung es geht bei 5k nicht um 50€ sondern um teilweise 1500€ und das ist schon viel Geld selbst wenn man gutverdiener ist.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:33
    Permalink

    Ich vergleiche gerne verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern miteinander. Das geht nur im Fachhandel und es ist schon schön, wenn man nicht von Boutique zu Boutique rennen muss. Auf der anderen Seite, kann eine Markenboutique ein Angebot schaffen, dass es so beim Konzessionär nicht geben kann, denn die Boutique kann mehr Modelle vorrätig halten. Und es kann auch eine gewisse Markenpräsenz geschaffen werden, die es ohne die Boutique nicht geben würde. Siehe zum Beispiel die Seiko Boutique in Hamburg. Kommen wir zum Preis: Mir ist der Service und die Auswahl bei einem Konzessionär durchaus einen Aufpreis wert, aber ich möchte schon einen Preis zahlen, der auch dem Marktpreis der Uhr entspricht. Es gibt Konzessionäre, die wissen, dass sie mit fairen Preisen die Kunden für sich gewinnen können. Wenn aber ein Händler stumpf auf den Listenpreis besteht, oder nur ein paar Punkte Nachlass geben möchte, obwohl man die Uhr online oder nur wenige Kilometer weiter, zu einem deutlich besseren Preis bekommen kann, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Kundschaft dann dort kauft. Steuern kann es aber nur die Industrie, denn die richtige Mischung aus Verfügbarkeit zu Nachfrage ist der Schlüssel.

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:32
      Permalink

      Tip Top Meinung 🙂 ! Ganz meine Meinung !

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 23:46
      Permalink

      Da hat zB Rolex etwas faszinierendes geschaffen. Die gefragten Modelle gibts praktisch nur zum Listenpreis und man bettelt schon fast ;). Auf die nicht gängigen, gibts auch ein paar % und die Mischung stimmt.
      Leider geht es nur so weit, das die Konzis immer mehr kastriert werden – eine negative Folge dieser Handelspolitik…
      Wie man es macht = auf eine Art und weise falsch m!

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:46
    Permalink

    Die Atmosphäre in einer Boutique ist in der Tat ein schönes Erlebnis. Nur sind diese nicht immer in Reichweite. Aber es gibt ja auch Konzessionäre die zwar viele verschiedene Marken führen, dennoch einzelne Themenecken zur jeweiligen Marke besitzen, die diese Atmosphäre einfangen können. Und was den Graumarkt angeht. Wer beim Luxusuhrenkauf nach dem besten Preis
    ausschau hält und dadurch beim Grauen kauft, spart vielleicht Geld, aber leider auch an Emotionen. Und was wären Luxusuhren ohne Emotionen, denn darum geht es ja.

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 19:59
    Permalink

    Ich ziehe es vor, eine Uhr im Laden zu kaufen, weil ich sie in meinen Händen fühlen und genau sehen kann. Ein informatives Gespräch mit einem sachkundigen Menschen, der mir gute Informationen geben kann. Außerdem ist es besser, die Uhr während der Reparatur im Geschäft mitzunehmen. Anstatt ein Paket einzusenden. Mein Gefühl ist es, dem Ladenbesitzer besser zu erklären, was funktioniert oder nicht.
    Wenn es sich um eine Uhr von wenigen hundert Euro handelt, würde ich über das Internet einkaufen.

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:02
    Permalink

    Zu Nomos passt es und deren Strategie, deren Zielgruppe ist eh etwas jüngere, Internet-Affine Leute.
    Ich für mich persönlich brauche die Theater-Vorstellung einer Boutique nicht.
    Dennoch mag ich die Seiko-Boutique hier in HH sehr gerne, weil dort einfach jemand ist, der wirklich Ahnung von deren Uhren hat, und das sehr weit in der Historie von Seiko zurück und nicht nur die paar neusten Modelle kennt.
    Sowas schätze und bewundere ich sehr.

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 23:48
      Permalink

      P. Schastok das ist auch mal schnell eine Uhr zum mitnehmen für paar Hunderter dabei… Eine Zenith für 7k nimmt man in der Regel nicht mal grade so mit 😉

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 0:21
      Permalink

      ​+Watches&Lifestyle Jain, warum den nicht? Uhr ist Uhr und der Kauf ein Akt?
      Letzten Endes, ob ich eine Date-Just beim Konzi oder Privat abhohle ist im Grunde egal. Uhr ist Uhr.
      Denn einzigen und nennenswerten Vorteil stationären Handels sehe ich ich in der Garantie eines Neukaufs.

      Bei mir ist aber auch der Hintergrund, dass ich eher in der Vintage-Sparte zu Hause bin und Taschenuhren mein Sammelgebiet ist. Das ist aber ein anderes Thema und es wäre unfair beides gegeneinander zu vergleichen. Für mich ist wirklich halt die Uhr an sich das Objekt der Begierde, nicht das TamTam rundum.

      Dennoch bemerkenswert ist es es, wenn ein Verkäufer es aufrichtig meint und nicht einfach ein Höflichkeit-Protokoll abarbeitet. Und dafür, auch wenn es mich persönlich nicht anspricht, sollte der Stationäre in gewissen Maße erhalten bleiben, aber auch sich Kompromissbereit der Zukunft entgegenstellen.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:02
    Permalink

    Zwei Fragen, lieber Marcus:

    1.)
    Siehst Du Dich mit deinem Onlineshop auch als Grauhändler? So, wie Du es in deinem Video beschrieben hast, müsste es ja so sein.
    2.)
    Entsprechend fällt dann auch chrono24 unter Grauhändler, nicht wahr? Deshalb habe ich bei der Umfrage auch dort den Haken gemacht und stellte fest, dass ich mal so richtig Teil einer Minderheit bin.

    Grundsätzlich fällt mir zu dem Thema sehr viel ein. Meine erste Luxusuhr (Breitling B-2 für etwas über 2000 Euro) habe ich bei chrono24 erstanden. Es lief alles reibungslos und ich bin sehr zufrieden. Um Weihnachten herum habe ich erneut bei chrono24 zugeschlagen (anderer Anbieter). Und was soll ich sagen? Heute kam die Nachricht, dass die Uhr, WARUM AUCH IMMER, vergriffen sei und ich das Geld zurückerstattet bekommen werde. Richtig beschissen, aber ist jetzt eben so. Ich habe also beide Erfahrungen gemacht, aber am Ende ohne Risiko (und übrigens immer mit 12/24 Monate Garantie über den Händler).

    Die Frage ist ja auch, warum im Netz so günstig und lokal so teuer? Reichen den Anbietern im Netzt ein paar Euro pro Uhr oder bezahlt man für „das Erlebnis vor Ort“ satte Zuschläge? Kommt für mich als Kaufmann dann leider nicht in Frage, da man im Netz eben so schnell und gut vergleichen kann.

    Wenn auch „Christ“ keine gute Referenz sein wird, aber ich habe mal eine Uhr auf der Homepage eines Herstellers für 3990 Euro gesehen, UVP quasi. Bei Christ dann für 4100 Euro und bei chrono24 für 3000. Geiz ist nicht immer geil, aber diese Differenz ist doch einfach irre.

    LG Dennis

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:20
      Permalink

      Das ist das Problem. Die Preise werden durch extra Fachhandelsmargen aufgeblasen. Würde man direkt verkaufen, online oder in eigenen Geschäften, dann könnte man die Preise anbieten, die vermutlich nur etwas über Grau liegen würden.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 21:09
      Permalink

      Die Preisgestaltung bei Christ ist aber auch zweifelhaft, kann sein, dass im Laden mehr bezahlt werden soll, als online, obwohl mit gleichem Preis geworben wird.

      Antwort
    • 7. Januar 2019 um 22:37
      Permalink

      @Marcus
      Das müsste man ja jetzt schon bei Hublot und Co. prüfen können. Ist dem wirklich so? Sind die Preise knapp über grau? Ohne es zu wissen, würde ich behaupten, dass dort „für das Erlebnis vor Ort“ auch draufgeschlagen wird. Denn auch dieser Shop, die Mitarbeiter und die Miete müssen kalkuliert werden. Aber falls Du Recht hast, um so besser.

      @Battista
      Mein Preis bezieht sich auf Christ-Online, das hatte ich nicht erwähnt. Wie gesagt, sollte nur ein Beispiel sein, welches sicher kein gutes war.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:05
    Permalink

    Der Graumarkt lebt von den Rabatten.
    Der Graumarktpreis spiegelt gut den realen bzw. tatsächlichen Preis wieder.

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 20:58
      Permalink

      Eine Rolex GMT Master II kostet am Graumarkt doppelt so viel dafür bekommt man sie auch. Die Rabatte sind nur eine Seite vom Graumarkt. Die andere ist, dass man dort seltene Uhren, die überall ausverkauft sind bekommt.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:21
    Permalink

    Ich kaufe da, wo es am billigsten ist. Mir egal, wo. Beispiel: Die alte Omega Seamaster kostet neu 3500 beim Konzi. Im Internet gab es sie für längere Zeit für etwa 2500 Euro. Das waren fast 1000 Euro, bei allem Verständnis für die Konzis, ich habe kein Geld zu verschenken. Die 1000 Euro müssen reiner Gewinn sein, sonst hätte der Onlinehändler ja miese gemacht.

    Antwort
    • 7. Januar 2019 um 23:42
      Permalink

      Browesor Neurobiologie beim Konzi gibts auch einen Preisnachlass 🤦‍♂️. Leute mit deiner Meinung, sollten mal einen Job haben der am Handel hängt…
      Der Konzi muss die Verkäufer, Ladenlokal, CI des Hersteller auch zahlen. Ist doch logisch, das es etwas mehr kostet.
      Zusätzlich muss er viele Teile der Kollektion führen und nicht nur die gängigen Modelle.
      Denk mal nach!

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 1:02
      Permalink

      Watches&Lifestyle klar hat es seine Gründe, dass dort die Preise höher angesetzt sind aber wieso sollte man freiwillig mehr Geld ausgeben wenn man dazu nicht gezwungen ist? Und solche Äußerungen wie „denk mal nach“ nur weil jemand nicht deine Ansichten teilt, sind einfach unangebracht.

      Antwort
    • 8. Januar 2019 um 11:27
      Permalink

      +Watches&Lifestyle Tja, ich verstehe das ja, jedoch bin ich jemand, der weder bereit noch in der Lage ist, mehr Geld für etwas auszugeben, was es woanders deutlich billiger gibt.

      Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:34
    Permalink

    Nur noch online – es ist immer billiger – ich gehe zu einem Uhrmacher, der nur repariert und nicht verkauft und der das auch richtig gut macht – ich sage nur Stowa – die machen das richtig. Letztes offline Erlebnis: ich gehe zu einem offline Händler in der Nähe und will mir eine Certina DS Action 80 in grün kaufen – hat er nicht da – ruft bei Certina an – gibt es derzeit nicht – also in Schweden bestellt und über 150 Euro gespart …. Bei meiner Nomos waren es dann sehr viel mehr – Garantieschein war aus Italien – was soll es – die Onlineregistrierung bei Nomos ging ohne Probleme über die Bühne

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 20:37
    Permalink

    Ich kaufe gerne im Internet. Die Preise sind einfach sehr attraktiv. Ich bestelle aber dabei IMMER bei einem Händler, bei dem ich meine Uhren persönlich abholen kann, die Anpassung gemacht bekomme und mit dem Kundenbetreuer fachsimpeln kann. Der reine Retail-Handel ist in meinen Augen überholt. Als Premium-Verkaufskanal okay, nur ich persönlich muss nicht 20% und mehr zahlen um einen ebenfalls guten Service in einer Boutique zu bekommen und dabei ein Glas Champagner zu schlürfen. Von der Apotheke bis zum Discounter…Online wird einfach immer wichtiger.

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 21:06
    Permalink

    Ein Punkt ist in Deinem Video etwas untergegangen, der Preis. Eine Breitling Superocean II 42mm bekomme ich z. B. bei Chronext für 2.590€ statt Liste 3.690€. Diese kann ich vor Ort u. a. in Köln besichtigen, anprobieren und kaufen / abholen. Auch das ist für manche ein Argument, denn wer sieht der Uhr am Handgelenk an, wo sie gekauft wurde. Ich kaufe die Uhr ja, weil ich genau diese Uhr haben möchte und nicht wegen des Preises.

    Antwort
  • 7. Januar 2019 um 22:24
    Permalink

    Interessantes Thema. Meine Meinung dazu ist aber das der Einzelhandel sich kaum in die preisbewusste Richtung bewegen wird. Ich vergleiche seid Jahren die Preise. Nehme ich zum Beispiel dieses Jahr Weihnachten. Hab meinem Sohn ne Neue G Shock gekauft. Die Schaufenster waren bei 3 Läden in unserem Ort voll davon. Genau die blaue Variante die Du, Marcus, vor einigen Wochen vorgestellt hast gab, bzw. gibt es noch für 129€. Auf einem Outlettmarkt gab es die selbe Uhr für 99€. Online hat die TickTack aber nur 69€ gekostet über Amazon. ( war sogar Versandkostenfrei )
    Warum sollte ich ein vielfaches an Geld mehr bezahlen, wenn ich die Uhr trotzdem hätte zurück schicken können, wenn Sie nicht gefallen hätte. Ich muss aber auch sagen, wenn der Preisunterschied nicht so groß ist, das ich dann im Einzelhandel kaufe. Ich mag eben auch gerne durch Städte schlendern und mir tolle Uhrenschaufenster ansehen und auch gerne die Haptick prüfen bevor ich mich für einen Kauf entscheide.
    Online ist dies aber auch kein Problem mehr. Wenn’s nicht gefällt, geht’s halt zurück.
    Ich glaube das ist guter Diskussionsstoff, deshalb tolles Video👍👍👍👍👏👏👏👏

    Antwort
  • 8. Januar 2019 um 7:55
    Permalink

    Moin!
    Ich kaufe am liebsten bei meinem Konzi vor Ort. Dort bin ich Stammkunde und werde auch entsprechend behandelt. Eine neue Uhr bekomme ich dort mit einem fairen Rabatt. In Markenboutiquen ist das nur in Ausnahmefällen der Fall. Meist müssen die sich an ihre eigenen Listenpreise halten. Das Gleiche gilt für die eigenen Onlineshops der Marken, soweit sie gleichzeitig auch mit Konzis arbeiten.
    Wenn die Marken selbst online verkaufen, würde ich es fair finden, wenn sie den Kunden die Handelspanne, die sie normalerweise einem Konzi gewähren, an den Endverbraucher weitergeben würden. Damit würden sie natürlich ihre Konzessionäre verärgern. Die Marke Formex aus der Schweiz, die sich aus dem normalen Einzelhandel komplett zurückgezogen hat, senkte den Preis ihrer Uhren deutlich und verkauft nur noch online, über den eigenen Shop, bzw. bei den beiden neuen Modellen, über Kickstarter.
    LG Claus

    Antwort
  • 8. Januar 2019 um 14:43
    Permalink

    Ich habe auch kein Problem, wenn die Uhren vor Ort leicht teurer sind – maximal 10 Prozent, eher 5 Prozent… Das ist es mir auch wert, beraten zu werden, die Uhren anfassen zu können, etc.
    Aber gefühlte 30 Prozent Aufpreis sind ja wirklich nicht zu tragen – Geld zu verschenken habe ich auch nicht.

    Antwort

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