Fuchsbandwurm kann auch für Menschen zur Gefahr werden

Die Zahl erkrankter Füchse im Bezirk wird jedes Jahr größer. Gefahr: Der Parasit kann auch Menschen befallen.

Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, von dem vor allem Füchse befallen werden. Als Zwischenwirt dienen häufig kleine Nagetiere. 
Er ist parasitär, für Mensch und Tier gefährlich und breitet sich in der Region aus: Die Zahl an von Fuchsbandwurm befallenen Füchsen im Bezirk wird größer. „Wir lassen jedes Jahr Tiere untersuchen – ein Anstieg ist nicht von der Hand zu weisen“, so Bezirksjägermeister Gerhard Breuer im Gespräch. Auch Hunde und Katzen können von dem Wurm befallen sein – und für den Menschen kann er, wenn er unerkannt bleibt, zur Gefahr werden.

„Er macht oft jahrelang keine Probleme, siedelt sich aber an gut durchbluteten Stellen im Körper an, etwa der Leber“, erklärt Breuer. Das befallene Gewebe kann, falls erkannt, operativ entfernt werden, oft einhergehend mit starker Medikation. Erste Anzeichen für die Erkrankungen sind häufig unspezifisch – Bauchschmerzen, Druckgefühl, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit.

Bauchschmerzen, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit

Derweil kann Breuer aber beruhigen: „Im Bezirk gibt es momentan keine direkten Nachweise beim Menschen.“ Nicht so jedoch in Nachbar-Bezirken, wo Fälle bekannt sind. „Wir werden alles daran setzen, die Menschen aufzuklären“, so Breuer. Ein entsprechendes Rundschreiben ergehe demnächst an die Jägerschaft im Bezirk.

Auch für die Bevölkerung hat Breuer Ratschläge: Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen und dafür sorgen, dass sie nicht mit Füchsen in Berührung kommen. Bezirkshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Merkatz ergänzt, dass es sich beim Fuchsbandwurm-Befall bei Tieren „um keine meldepflichtige Erkrankung handelt. Er ist im Bezirk vorhanden, aber nicht bekämpfbar“.

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5 Gedanken zu „Fuchsbandwurm kann auch für Menschen zur Gefahr werden

  • Claudia Stubner
    31. März 2017 um 11:58
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    SEHR harmlos geschrieben, denn fakt ist, dass der fuchsbandwurm bei hund UND mensch zum tode führt wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird, was in den meisten fällen nicht so ist. hat sich der fuchsbandwurm im körper erstmal angesiedelt befällt er meist lunge, hirn und leber….wenn das nest nicht früh genug operativ entfernt wird, gibt es keine große hoffnung mehr.
    die zeit von befall bis beschwerden kann beim mensch bis zu 10 jahren dauern.
    die hündin einer freundin hat ein nest im bauch, das nicht mehr operativ entfernt werden und jeden moment platzen kann….sie ist 4…..
    ihr könnt lediglich ein bischen vorbeugen:
    der fuchsbandwurm wird hauptsächlich durch mäusekot übertragen, weshalb man die fellnasen nicht unbedingt nach mäusen buddeln lassen sollte bzw dem reiz erliegen lassen sollten, die maus zu fressen.
    da der hund sich mit der zunge säubert und auch sein fell ableckt ist die wichtigste regel für den mensch, den hand-gesicht-kontakt zu vermeiden, wenn wir hunde (auch andere) angelangt haben….ICH WEISS SELBST WIE SCHWER DAS FÄLLT!!! 🙁
    …..auch das abschlecken des gesicht sollte ein hund nicht machen….meine fellnase durfte überall, aber nicht im gesicht abschlecken…
    und wenn IHR das nicht umsetzen könnt/wollt…dann schützt bitte die KINDER vor schleckattacken 😊
    ps: eine normale entwurmung hilft nicht gegen den fuchsbandwurm und ja, dieses ding ist wirklich gefährlich.

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  • Jürgen Späk
    31. März 2017 um 12:32
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    Und man sollte auch nicht Beeren sammeln und sie dann direkt in den Mund stecken. Das habe ich schon vielen Leuten gesagt. Aber wenn sie immer schlauer sind, dann müssen sie halt mit dem Risiko leben.

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  • Claudia Stubner
    31. März 2017 um 12:44
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    die beeren sollten mindestens 1m überm boden sein….
    ich esse auch wilde brombeeren, aber nie von sträuchern, die am/überm boden hängen und von fuchs usw gestreift werden können, denn im fell hängen die fuchsbandwurmlarven, die für das menschliche auge nicht zu sehen sind.

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  • Jürgen Späk
    31. März 2017 um 13:48
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    Auch Mäuse sind potenzielle Überträger. Und die klettern auch die Büsche hoch, um ihre Nahrung zu erreichen. Diese Sicherheit, das dort nix ist, die gibt es nicht. Also erst mal sammeln mitnehmen reinigen, oder Marmelade daraus machen.

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